Kinderpsychologie bei Trennungskindern: Der Leitfaden

Kinderpsychologie bei Trennungskindern: Der Leitfaden

Angst ist kein Zeichen von Schwäche – wir helfen Kindern, mutig zu wachsen.

Die emotionalen Phasen der Trennung aus kindlicher Perspektive


Die emotionalen Phasen der Trennung aus kindlicher Perspektive


Wenn Eltern sich trennen, ist das für Kinder immer eine sehr schwierige Situation. Die Kleinen durchlaufen dabei verschiedene emotionale Phasen, die man als Erwachsener verstehen sollte um ihnen besser helfen zu können.


Am Anfang steht meistens die Phase der Verleugnung. Das Kind will einfach nicht wahrhaben, dass Mama und Papa sich wirklich trennen. Es denkt sich vielleicht, dass alles nur ein Missverständnis ist und bald wieder gut wird. Manche Kinder tun so als wäre alles normal und reden gar nicht über die Trennung, obwohl sie innerlich total aufgewühlt sind.


Dann kommt oft eine Phase von Wut und Ärger. Die Kinder sind sauer auf ihre Eltern, manchmal auf beide, manchmal nur auf einen Elternteil den sie für die Trennung verantwortlich machen. Sie können aggressiv werden, in der Schule Probleme machen oder zuhause richtig trotzig sein. Diese Wut ist eigentlich ein Ausdruck von ihrer Hilflosigkeit und Verzweiflung.


Viele Kinder durchleben auch eine Phase wo sie versuchen die Eltern wieder zusammen zu bringen. Sie verhalten sich besonders brav, bringen gute Noten nach Hause oder erfinden manchmal sogar Krankheiten. In ihrem kindlichen Denken glauben sie, dass sie die Trennung irgendwie rückgängig machen können wenn sie sich nur genug anstrengen.


Die Trauerphase ist besonders schwer. Hier realisiert das Kind langsam dass die Trennung wirklich endgültig ist. Es kann zu Rückzug kommen, das Kind wird vielleicht stiller, weint viel oder hat Albträume. Manche Kinder entwickeln auch körperliche Symptome wie Bauchschmerzen oder Kopfweh.


Schuldgefühle spielen leider bei vielen Kindern eine große Rolle. Sie denken sie wären schuld an der Trennung, weil sie vielleicht nicht artig genug waren oder zu viel Streit gemacht haben. Diese irrationale Schuld belastet die Kinder enorm, auch wenn sie völlig unbegründet ist.


Schließlich kommt hoffentlich die Phase der Akzeptanz. Das Kind lernt mit der neuen Situation zu leben und entwickelt neue Routinen. Es versteht dass beide Elternteile es weiterhin lieb haben, auch wenn sie nicht mehr zusammen leben. Diese Phase braucht Zeit und kann bei jedem Kind unterschiedlich lange dauern.


Wichtig ist zu wissen dass diese Phasen nicht immer linear verlaufen. Ein Kind kann zwischen verschiedenen Phasen hin und her springen oder mehrere Gefühle gleichzeitig haben. Jedes Kind reagiert anders und braucht seine eigene Zeit um die Trennung zu verarbeiten.


Eltern sollten in dieser schweren Zeit besonders aufmerksam sein und ihren Kindern viel Sicherheit und Liebe geben, auch wenn sie selbst mit der Situation überfordert sind.

Altersgerechte Kommunikation: Wie erkläre ich meinem Kind die Trennung?


Altersgerechte Kommunikation: Wie erkläre ich meinem Kind die Trennung?


Eine Trennung ist für alle Beteiligten eine schwierige Situation, aber besonders für Kinder kann es eine sehr verwirrende und beängstigende Zeit sein. Wie man seinem Kind die Trennung erklärt hängt stark vom Alter und der Entwicklungsstufe des Kindes ab. Es gibt keine perfekte Lösung aber einige wichtige Punkte die man beachten sollte.


Für Kleinkinder im Alter von zwei bis vier Jahren ist es wichtig sehr einfache Worte zu verwenden. Sie verstehen noch nicht komplexe Zusammenhänge und brauchen konkrete Informationen. Man sollte ihnen sagen dass Mama und Papa nicht mehr zusammen wohnen werden aber beide das Kind weiterhin sehr lieb haben. Kleinkinder brauchen vor allem Sicherheit und Routine, deshalb ist es wichtig zu betonen was gleich bleibt in ihrem Leben.


Kindergartenkinder zwischen vier und sechs Jahren können schon etwas mehr verstehen haben aber oft die Tendenz sich selbst die Schuld zu geben. Man muss ihnen ganz klar sagen dass sie nichts falsch gemacht haben und die Trennung nicht ihre Schuld ist. In diesem Alter helfen auch Bilderbücher die das Thema Trennung behandeln um die Situation begreifbar zu machen.


Grundschulkinder verstehen schon deutlich mehr und haben oft viele Fragen. Sie wollen wissen wo sie wohnen werden, wann sie den anderen Elternteil sehen und wie der Alltag aussehen wird. Hier ist Ehrlichkeit wichtig aber man sollte sie nicht mit Details belasten die sie überfordern würden. Man sollte ihre Fragen ernst nehmen und geduldig beantworten auch wenn man manche Fragen mehrmals hören wird.


Teenager reagieren oft mit Wut oder ziehen sich zurück. Sie verstehen die Situation rational aber emotional kann es sehr schwer für sie sein. Bei ihnen ist es wichtig sie in gewisser Weise einzubeziehen ohne sie aber zu Vertrauten zu machen oder sie mit Erwachsenenproblemen zu belasten. Sie brauchen Raum für ihre Gefühle und sollten wissen dass beide Eltern weiterhin für sie da sind.


Unabhängig vom Alter gibt es einige grundsätzliche Regeln die man beachten sollte. Beide Elternteile sollten wenn möglich gemeinsam mit dem Kind sprechen und eine einheitliche Botschaft vermitteln. Man sollte den anderen Elternteil nicht schlecht machen auch wenn die Trennung konfliktreich ist. Kinder lieben beide Eltern und fühlen sich zerrissen wenn sie einen Teil von sich selbst ablehnen sollen.


Es ist auch wichtig dem Kind Zeit zu geben die Nachricht zu verarbeiten. Manche Kinder reagieren sofort mit Tränen andere scheinen es erstmal nicht zu realisieren. Beides ist normal und jedes Kind braucht seinen eigenen Weg um mit der Situation umzugehen.


Man sollte dem Kind versichern dass es weiterhin beide Elternteile sehen wird und dass sich an der Liebe zu ihm nichts ändert. Konkrete Informationen über den neuen Alltag helfen Kindern sich sicherer zu fühlen. Wenn man noch nicht alle Antworten hat ist es besser das zuzugeben als falsche Versprechungen zu machen.


Die Kommunikation über die Trennung ist kein einmaliges Gespräch sondern ein fortlaufender Prozess. Kinder werden immer wieder Fragen haben wenn sie älter werden und die Situation besser verstehen können. Es ist wichtig für diese Gespräche offen zu bleiben und dem Kind zu zeigen dass es jederzeit über seine Gefühle sprechen kann.

Verhaltensauffälligkeiten erkennen und richtig deuten


Verhaltensauffälligkeiten erkennen und richtig deuten bei Trennungskindern


Wenn Eltern sich trennen ist das für Kinder immer eine schwierige Situation. Oft zeigen die Kinder dann Verhaltensweisen die ungewöhnlich sind oder die Eltern beunruhigen. Es ist wichtig diese Signale zu erkennen und richtig einzuordnen um dem Kind die richtige Unterstützung geben zu können.


Angst ist kein Zeichen von Schwäche – wir helfen Kindern, mutig zu wachsen.

Viele Kinder reagieren auf die Trennung ihrer Eltern mit Verhaltensänderungen. Manche werden plötzlich sehr anhänglich und wollen die Eltern nicht mehr aus den Augen lassen. Andere ziehen sich zurück und werden still. Es gibt auch Kinder die aggressiv werden oder in der Schule plötzlich schlechter sind. Manchmal kommen auch körperliche Symptome dazu wie Bauchschmerzen oder Kopfweh obwohl medizinisch nichts festgestellt werden kann.


Bei kleineren Kindern sieht man oft das sie wieder einnässen obwohl sie schon lange trocken waren. Oder sie wollen wieder den Schnuller haben. Das sind Rückschritte in der Entwicklung die zeigen dass das Kind überfordert ist. Solche Verhaltensweisen sind erstmal normal und kein Grund zur Panik.


Wichtig ist zu verstehen dass hinter jedem auffälligen Verhalten ein Bedürfnis oder eine Angst steckt. Wenn ein Kind klammert hat es vielleicht Angst das auch der andere Elternteil verschwindet. Aggressive Kinder sind oft wütend auf die Situation können das aber nicht in Worte fassen. Kinder die sich zurückziehen versuchen manchmal die Eltern zu schonen weil sie merken dass diese auch belastet sind.


Man sollte als Elternteil genau beobachten wann die Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Gibt es bestimmte Situationen die schwierig sind? Ist es zum Beispiel immer beim Wechsel zwischen den Elternteilen oder vor dem Schlafengehen? Solche Muster können helfen die Ursache besser zu verstehen.


Gespräche mit dem Kind sind sehr wichtig auch wenn es schwer fällt. Man muss dem Kind zeigen dass es über seine Gefühle sprechen darf und das alle Gefühle okay sind. Auch Wut und Trauer. Viele Kinder denken sie müssen stark sein oder sie sind schuld an der Trennung. Das muss man ihnen nehmen.


Wenn die Verhaltensauffälligkeiten sehr stark sind oder über längere Zeit anhalten sollte man professionelle Hilfe suchen. Ein Kinderpsychologe kann helfen die Situation besser einzuschätzen und Strategien entwickeln. Das ist keine Schwäche sondern zeigt dass man das Wohl des Kindes ernst nimmt.


Nicht jede Verhaltensänderung ist gleich bedenklich. Kinder brauchen Zeit um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Manche brauchen Wochen andere Monate. Wichtig ist dass die Erwachsenen verlässlich bleiben und dem Kind Sicherheit geben auch wenn sich vieles verändert hat.

Das Wechselmodell und seine psychologischen Auswirkungen


Das Wechselmodell und seine psychologischen Auswirkungen


Das Wechselmodell ist ein Betreuungsmodell bei dem Kinder nach der Trennung ihrer Eltern abwechselnd bei beiden Elternteilen leben. Meistens verbringt das Kind ungefähr die Hälfte der Zeit bei der Mutter und die andere Hälfte beim Vater. Dieses Modell wird in Deutschland immer beliebter, aber es gibt auch viele Diskussionen darüber ob es wirklich gut für die Kinder ist.


Aus psychologischer Sicht hat das Wechselmodell verschiedene Auswirkungen auf Kinder. Ein großer Vorteil ist das die Kinder den Kontakt zu beiden Elternteilen behalten können. Sie müssen nicht auf einen Elternteil verzichten und können eine enge Beziehung zu Mutter und Vater aufbauen. Das ist sehr wichtig für die emotionale Entwicklung von Kindern. Wenn beide Eltern präsent sind fühlen sich die Kinder oft weniger verlassen und haben nicht das Gefühl das sie sich zwischen Mama und Papa entscheiden müssen.


Allerdings gibt es auch Herausforderungen die nicht unterschätzt werden sollten. Für manche Kinder ist der ständige Wechsel zwischen zwei Haushalten sehr anstrengend. Sie müssen immer wieder ihre Sachen packen, sich an unterschiedliche Regeln gewöhnen und haben manchmal das Gefühl nirgendwo richtig zuhause zu sein. Besonders jüngere Kinder brauchen Stabilität und Routine, und das Wechselmodell kann diese Struktur durcheinander bringen.


Die psychologischen Auswirkungen hängen stark davon ab wie gut die Eltern miteinander kommunizieren können. Wenn die Eltern sich ständig streiten oder das Kind in ihre Konflikte hineinziehen wird das Wechselmodell zur Belastung. Kinder spüren die Spannungen zwischen den Eltern sehr genau und das kann zu Ängsten, Schuldgefühlen oder Loyalitätskonflikten führen. Manche Kinder entwickeln auch psychosomatische Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen.


Auf der anderen Seite zeigen Studien das Kinder im Wechselmodell oft ein besseres Selbstwertgefühl haben wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Sie lernen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was ihnen auch später im Leben helfen kann. Außerdem sehen sie das beide Elternteile sich um sie kümmern wollen was ein positives Signal ist.


Wichtig ist auch die Nähe der beiden Wohnorte. Wenn die Eltern weit auseinander wohnen bedeutet das für die Kinder lange Fahrtwege zur Schule oder zu Freunden. Das kann soziale Kontakte erschweren und dazu führen das Kinder sich isoliert fühlen. Freundschaften sind in der Kindheit sehr wichtig und wenn ein Kind ständig hin und her pendelt kann es schwierig sein diese Beziehungen zu pflegen.


Das Alter des Kindes spielt ebenfalls eine große Rolle. Kleinkinder brauchen eine Hauptbezugsperson und können mit häufigen Wechseln überfordert sein. Schulkinder hingegen können oft besser damit umgehen, vorausgesetzt sie haben einen festen Schulort und müssen nicht ständig die Schule wechseln. Teenager haben wieder andere Bedürfnisse und möchten oft mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung des Wechselmodells haben.


Zusammenfassend lässt sich sagen das das Wechselmodell keine pauschale Lösung für alle Trennungsfamilien ist. Es kann für manche Kinder sehr positive Auswirkungen haben während es für andere eher belastend ist. Entscheidend sind Faktoren wie die Kooperationsbereitschaft der Eltern, das Alter des Kindes, die räumliche Nähe der Wohnorte und die individuellen Bedürfnisse des Kindes. Eine gute psychologische Begleitung kann helfen die richtige Lösung für jede Familie zu finden.

Loyalitätskonflikte vermeiden: Die Rolle der Eltern


Loyalitätskonflikte vermeiden: Die Rolle der Eltern


Wenn Eltern sich trennen, geraten Kinder oft in eine sehr schwierige Situation. Sie lieben beide Elternteile und wollen keinen von ihnen verletzen oder enttäuschen. Genau hier entstehen die sogenannten Loyalitätskonflikte, die für die psychische Entwicklung von Kindern sehr belastend sein können.


Ein Loyalitätskonflikt entsteht immer dann, wenn das Kind das Gefühl hat, sich zwischen Mama und Papa entscheiden zu müssen. Viele Kinder denken dann, dass sie den einen Elternteil verraten würden, wenn sie beim anderen glücklich sind. Das ist eine enorme emotionale Belastung für so ein kleines Wesen, was eigentlich einfach nur beide Eltern lieben möchte.


Die Eltern haben hier eine ganz entscheidende Rolle und tragen eine große Verantwortung. Auch wenn die Trennung schmerzhaft ist und vielleicht viel Wut und Enttäuschung da ist, sollten sie niemals schlecht über den anderen Elternteil sprechen. Kinder identifizieren sich mit beiden Eltern, und wenn ein Elternteil schlecht gemacht wird, fühlt sich das Kind automatisch auch schlecht.


Besonders problematisch wird es, wenn Kinder als Bote zwischen den Eltern benutzt werden oder wenn sie das Gefühl bekommen, sich für eine Seite entscheiden zu müssen. Sätze wie Du bist ja genau wie dein Vater oder Wenn du mich lieb hättest, würdest du nicht so gerne zu Papa gehen sind Gift für die kindliche Seele. Solche Aussagen setzen das Kind unter enormen Druck und zwingen es in einen Konflikt, den es nicht lösen kann.


Um Loyalitätskonflikte zu vermeiden, müssen Eltern lernen, ihre Paar-Ebene von der Eltern-Ebene zu trennen. Auch wenn man als Paar gescheitert ist, bleibt man trotzdem gemeinsam Eltern. Das Kind braucht die Erlaubnis, beide Elternteile zu lieben, ohne sich schuldig fühlen zu müssen.


Konkret bedeutet das: Positive Äußerungen über den anderen Elternteil machen, oder zumindest neutrale. Das Kind sollte spüren dürfen, dass es okay ist, wenn es sich beim anderen Elternteil wohlfühlt und Spaß hat. Wenn das Kind vom Wochenende beim Papa erzählt, sollte die Mama interessiert zuhören und sich mit dem Kind freuen, statt eifersüchtig oder verletzt zu reagieren.


Auch wichtig ist es, das Kind nicht in Entscheidungen einzubeziehen, die eigentlich die Eltern treffen müssen. Fragen wie Bei wem möchtest du lieber wohnen? überfordern Kinder total. Sie können und sollten so eine Entscheidung nicht treffen müssen, weil sie damit automatisch einen Elternteil zurückweisen würden.


Die Kommunikation zwischen den Eltern sollte direkt stattfinden und nicht über das Kind laufen. Wenn organisatorische Dinge besprochen werden müssen, dann sollten die Eltern das unter sich klären. Das Kind ist kein Briefträger und sollte auch nicht in diese Rolle gedrängt werden.


Manchmal ist es für getrennte Eltern schwer, die eigenen Verletzungen zurückzustellen. Hier kann professionelle Hilfe sinnvoll sein, zum Beispiel durch Beratungsstellen oder Familientherapeuten. Wichtig ist zu verstehen, dass man seinem Kind den größten Gefallen tut, wenn man den Loyalitätskonflikt gar nicht erst entstehen lässt.


Kinder brauchen das Gefühl, dass beide Eltern an einem Strang ziehen, auch wenn sie nicht mehr zusammen sind. Sie brauchen die Sicherheit, dass ihre Liebe zu beiden Elternteilen richtig und erlaubt ist. Nur so können sie die Trennung gesund verarbeiten und ohne innere Zerrissenheit aufwachsen.

Professionelle Unterstützung: Wann ist Kinderpsychotherapie sinnvoll?


Professionelle Unterstützung: Wann ist Kinderpsychotherapie sinnvoll?


Eine Trennung der Eltern ist für Kinder immer eine große Belastung. Viele Eltern fragen sich dann, ob ihr Kind professionelle Hilfe braucht oder ob die Probleme von alleine wieder verschwinden. Diese Frage ist nicht immer einfach zu beantworten, weil jedes Kind unterschiedlich auf die neue Situation reagiert.


Grundsätzlich ist es normal, dass Kinder nach einer Trennung erstmal traurig sind, vielleicht wütend werden oder sich anders verhalten als sonst. Solche Reaktionen gehören zum Verarbeitungsprozess dazu und sind in den ersten Monaten völlig normal. Problematisch wird es aber, wenn diese Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum anhalten oder sich sogar verschlimmern.


Ein wichtiges Anzeichen für professionelle Unterstützung ist, wenn das Kind sich über mehrere Monate hinweg sehr zurückzieht und kaum noch Interesse an Dingen zeigt, die ihm früher Spaß gemacht haben. Auch wenn die schulischen Leistungen plötzlich stark abfallen ohne erkennbaren anderen Grund, sollte man aufmerksam werden. Manche Kinder entwickeln auch körperliche Symptome wie häufige Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen, für die der Arzt keine organische Ursache findet.


Besonders ernst zu nehmen sind Schlafstörungen, die über lange Zeit anhalten, oder wenn das Kind plötzlich wieder einnässt, obwohl es schon lange trocken war. Auch aggressive Verhaltensweisen gegenüber Geschwistern, Mitschülern oder den Eltern können ein Hilferuf sein. Wenn Kinder anfangen, sich selbst die Schuld an der Trennung zu geben und Schuldgefühle entwickeln, ist therapeutische Unterstützung oft sehr hilfreich.


Manchmal zeigen Kinder auch Ängste, die vorher nicht da waren. Sie haben zum Beispiel Angst, dass dem Elternteil, bei dem sie gerade nicht sind, etwas passieren könnte. Oder sie klammern extrem und können sich kaum von der Bezugsperson trennen, selbst nicht für die Schule.


Es ist wichtig zu wissen, dass es keine Schwäche ist, wenn man als Elternteil professionelle Hilfe sucht. Im Gegenteil zeigt es, dass man die Bedürfnisse des Kindes ernst nimmt. Viele Eltern zögern zu lange, weil sie denken, sie müssten alles alleine schaffen oder weil sie Angst haben, als schlechte Eltern dazustehen. Aber gerade in der schwierigen Situation einer Trennung kann externe Unterstützung sehr wertvoll sein.


Eine Kinderpsychotherapie kann dem Kind helfen, seine Gefühle besser zu verstehen und auszudrücken. Therapeuten arbeiten oft spielerisch mit Kindern und schaffen einen sicheren Raum, wo das Kind über seine Ängste und Sorgen sprechen kann, ohne Angst haben zu müssen, einen Elternteil zu verletzen oder zu enttäuschen.


Auch wenn die Eltern selbst sehr im Konflikt stehen und das Kind zwischen den Fronten steht, kann Therapie sinnvoll sein. Manchmal ist es für Kinder schwer, mit beiden Elternteilen über ihre Gefühle zu reden, weil sie niemanden verletzen wollen. Ein neutraler Therapeut kann hier eine wichtige Rolle spielen.


Der erste Schritt kann ein Gespräch mit dem Kinderarzt sein, der eine erste Einschätzung geben und gegebenenfalls an einen Kinderpsychologen oder Kinderpsychotherapeuten überweisen kann. Kinderpsychologe München systemische Therapie Auch Erziehungsberatungsstellen sind gute Anlaufstellen und bieten oft kostenlose Erstgespräche an.


Wichtig ist, dass man als Eltern auf sein Bauchgefühl hört. Wenn man das Gefühl hat, dass das Kind professionelle Unterstützung brauchen könnte, sollte man diesem Gefühl nachgehen. Lieber einmal zu viel nachfragen als zu spät reagieren.

Langfristige Resilienz fördern: Stärkung des kindlichen Selbstwertgefühls


Langfristige Resilienz fördern durch Stärkung des kindlichen Selbstwertgefühls bei Trennungskindern


Wenn Eltern sich trennen, ist das für Kinder oft eine der schwierigsten Erfahrungen in ihrem jungen Leben. Die gewohnte Welt bricht zusammen und nichts scheint mehr so zu sein wie es war. In dieser schweren Zeit ist es besonders wichtig, dass wir als Eltern, Betreuer oder Therapeuten das Selbstwertgefühl der Kinder stärken, damit sie langfristig resilient werden können.


Resilienz bedeutet im Grunde genommen die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen ohne daran zu zerbrechen. Kinder die ein gutes Selbstwertgefühl haben, sind meistens besser in der Lage mit Krisen umzugehen. Aber wie können wir das Selbstwertgefühl von Trennungskindern stärken?


Zunächst einmal ist es wichtig dem Kind zu vermitteln, dass die Trennung nicht seine Schuld ist. Viele Kinder denken nämlich sie hätten etwas falsch gemacht oder wären der Grund warum Mama und Papa sich nicht mehr lieb haben. Diese Schuldgefühle können das Selbstwertgefühl massiv beschädigen. Deshalb muss man immer wieder betonen, dass die Trennung eine Entscheidung der Erwachsenen ist.


Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass beide Elternteile dem Kind zeigen sollten, dass sie es weiterhin lieben - auch wenn sie sich nicht mehr lieben. Kinder brauchen diese Sicherheit und Bestätigung gerade in unsicheren Zeiten. Regelmäßige gemeinsame Zeit mit jedem Elternteil hilft dabei sehr.


Man sollte auch darauf achten das Kind in Entscheidungen einzubeziehen wo es möglich ist. Natürlich können Kinder nicht entscheiden wo sie wohnen oder wie die Besuchsregelung aussieht, aber bei kleineren Dingen wie der Einrichtung ihres Zimmers beim anderen Elternteil oder der Planung von gemeinsamen Aktivitäten können sie mitreden. Das gibt ihnen ein Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit.


Lob und Anerkennung sind ebenfalls sehr wichtig. Gerade wenn alles drunter und drüber geht, sollte man die Stärken des Kindes betonen und seine Erfolge feiern - auch die kleinen. Hat das Kind eine gute Note geschrieben oder hat es einem Freund geholfen? Solche Momente sollten gewürdigt werden.


Es ist auch hilfreich wenn Kinder lernen ihre Gefühle auszudrücken. Viele Kinder wissen garnicht wie sie mit den ganzen Emotionen umgehen sollen die eine Trennung auslöst. Wenn wir ihnen beibringen über Trauer, Wut oder Angst zu sprechen, dann fühlen sie sich verstanden und ernst genommen.

Wenn Verhalten plötzlich Kopf steht, schauen wir gemeinsam, was dahintersteckt.

  • Für eine nachhaltige Entwicklung braucht es Begleitung – die bieten wir.
  • Wenn Gefühle Achterbahn fahren, helfen wir beim Einsteigen – und sicherem Ausstieg.
  • Bei Entwicklungsverzögerungen nehmen wir uns die Zeit, die Entwicklung aufzuholen – Schritt für Schritt.
Das stärkt ihr Selbstvertrauen enorm.


Routine und Struktur geben Kindern Sicherheit. Auch wenn sich vieles verändert hat, sollten manche Dinge gleich bleiben. Vielleicht die Gute-Nacht-Geschichte oder das gemeinsame Frühstück am Wochenende. Solche Rituale zeigen dem Kind dass nicht alles verloren ist.


Wichtig ist auch, dass man als Elternteil auf sich selbst achtet. Kinder spüren wenn es den Eltern nicht gut geht und machen sich sorgen. Wenn Eltern ihre eigenen Probleme bewältigen und vielleicht auch Hilfe suchen wenn nötig, dann ist das auch für die Kinder ein gutes Vorbild.


Langfristige Resilienz entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess der Zeit braucht und Geduld erfordert. Manche Kinder brauchen länger um sich anzupassen als andere und das ist vollkommen normal. 8 bewährte Kinderpsychologie-Strategien für den Schulalltag . Jedes Kind ist anders und geht auf seine eigene Weise mit der Situation um.


Professionelle Hilfe durch einen Kinderpsychologen kann manchmal sehr sinnvoll sein, besonders wenn das Kind Verhaltensauffälligkeiten zeigt oder sehr zurückgezogen wirkt. Es ist keine Schande sich Unterstützung zu holen - im Gegenteil es zeigt dass man das Beste für sein Kind möchte.


Zusammenfassend kann man sagen dass die Stärkung des Selbstwertgefühls bei Trennungskindern der Schlüssel zur langfristigen Resilienz ist. Durch Liebe, Verständnis, Struktur und die Möglichkeit Gefühle auszudrücken können Kinder lernen auch schwierige Situationen zu meistern. Sie werden dadurch nicht nur die Trennung besser verarbeiten sondern auch für zukünftige Herausforderungen im Leben besser gewappnet sein.

Co-Parenting nach der Trennung: Gemeinsam für das Kindeswohl


Co-Parenting nach der Trennung: Gemeinsam für das Kindeswohl


Wenn Eltern sich trennen, bricht für Kinder oft eine ganze Welt zusammen. Die vertraute Familienstruktur löst sich auf und nichts ist mehr wie es war. Gerade in dieser schwierigen Phase ist es aber besonders wichtig, dass Mama und Papa weiterhin an einem Strang ziehen wenn es um die Kinder geht. Das nennt man Co-Parenting, und es ist einer der wichtigsten Faktoren dafür, dass Kinder eine Trennung gut überstehen können.


Co-Parenting bedeutet im Grunde, dass beide Elternteile trotz der Trennung gemeinsam die Verantwortung für ihre Kinder tragen. Das klingt erstmal einfacher als es ist. Schließlich gibt es ja meistens gute Gründe warum man sich getrennt hat, und die Kommunikation zwischen den Ex-Partnern ist oft angespannt oder sogar richtig konfliktreich. Trotzdem sollten Eltern versuchen ihre persönlichen Differenzen von der Elternebene zu trennen.


Für Kinder ist es extrem belastend wenn sie zwischen den Fronten stehen. Wenn ein Elternteil schlecht über den anderen redet, oder wenn das Kind das Gefühl hat sich für eine Seite entscheiden zu müssen. Studien zeigen das nicht die Trennung an sich die größten psychischen Schäden verursacht, sondern die anhaltenden Konflikte zwischen den Eltern. Kinder die erleben, dass ihre Eltern respektvoll miteinander umgehen und gemeinsam Entscheidungen treffen, entwickeln sich deutlich besser.


Praktisch bedeutet Co-Parenting dass man regelmäßig miteinander kommuniziert, am besten sachlich und kind-orientiert. Es geht um Themen wie Schule, Hobbys, Gesundheit und Erziehung. Dabei müssen nicht immer alle einer Meinung sein, aber man sollte versuchen Kompromisse zu finden die für alle okay sind. Wichtig ist auch dass beide Elternteile in wichtige Entscheidungen einbezogen werden und das Kind zu beiden eine gute Beziehung aufbauen kann.


Ein fester Betreuungsplan gibt Kindern Sicherheit und Struktur. Sie wissen dann genau wann sie bei wem sind, und können sich darauf einstellen. Natürlich muss dieser Plan auch flexibel sein wenn mal was dazwischen kommt. Gerade am Anfang braucht es oft etwas Zeit bis man eine gute Routine gefunden hat.


Manche Eltern schaffen es besser als andere friedlich zusammen zu arbeiten. Wenn die Kommunikation zu schwierig ist können auch Familien-Therapeuten oder Mediatoren helfen. Manchmal reicht es auch aus die Kommunikation auf das nötigste zu beschränken und hauptsächlich über Email oder spezielle Apps zu laufen zu lassen, damit man nicht in alte Streit-Muster verfällt.


Das allerwichtigste beim Co-Parenting ist aber immer: Das Kind steht im Mittelpunkt. Es hat das Recht beide Eltern zu lieben ohne sich schuldig fühlen zu müssen. Es braucht die Gewissheit das beide Eltern für es da sind, auch wenn sie nicht mehr zusammen leben. Wenn Eltern das schaffen haben ihre Kinder gute Chancen die Trennung ohne größere psychische Probleme zu verarbeiten und zu selbstbewussten, glücklichen Menschen heran zu wachsen.

Die Berufsbezeichnung „Psychologischer Psychotherapeut“ (PP) bezeichnet man in Deutschland einen Psychologen, der im Anschluss an ein entsprechendes Hochschulstudium der Psychologie eine zusätzliche Qualifikation zum Psychologischen Psychotherapeuten absolviert hat. Diese kann in Vollzeit (mindestens drei Jahre) oder Teilzeit (mindestens fünf Jahre) erfolgen und erfolgt auf Grundlage des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG). Mit Abschluss dieser Ausbildung erlangen Psychologen die Approbation.

Im Anschluss an ihre Ausbildung verfügen Psychologische Psychotherapeuten über einen Facharztstatus im sozialrechtlichen Sinne. Seit der Gesetzesreform vom 1. September 2020 sind diese beiden Berufsbezeichnungen durch den einheitlichen Begriff „Psychotherapeut“ ersetzt worden. Die Bezeichnung „Ärztlicher Psychotherapeut“ wird jedoch weiterhin verwendet.

Psychologische Psychotherapeuten sind rechtlich befugt psychische Erkrankungen bei Menschen jeden Alters mit Einschränkungen bei Kindern und Jugendlichen therapieren. Im Gegensatz dazu dürfen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ausschließlich junge Menschen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr behandeln, verfügen jedoch über eine spezialisiertere Ausbildung im Bereich der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen.

Diese Berufsbezeichnungen sind gesetzlich geschützt gelten seit der Verabschiedung des PsychThG im Jahr 1999 und erfordern eine staatliche Zulassung zur Ausübung psychotherapeutischer Heilkunde. Neben dem Bundesgesetz unterliegen Psychologische Psychotherapeuten den Heilberufsregelungen der einzelnen Länder, z. B. in Nordrhein-Westfalen dem Heilberufsgesetz Nordrhein-Westfalen.

Wer Psychologischer Psychotherapeut werden will, benötigt zunächst ein erfolgreich abgeschlossenes Psychologiestudium, entweder als Diplom oder Master of Science/Master of Arts abgeschlossen wurde. Die Regelstudienzeit beträgt zehn Semester. Zusammen mit der psychotherapeutischen Weiterbildung ergibt sich eine Ausbildungsdauer von mindestens zehn Jahren. In der Praxis dauert der gesamte Qualifikationsweg im Durchschnitt zwölf Jahre.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung erfolgt die Eintragung in das Arztregister, was den sozialrechtlichen Facharztstatus bestätigt.
 

Die Gruppenpsychotherapie verwendet Phänomene der Gruppendynamik zur psychotherapeutischen Behandlung, bei der mehrere Personen parallel in einem gruppentherapeutischen Rahmen arbeiten. Typische Elemente wie Übertragung, Gegenübertragung und Gruppendynamik werden genutzt.

Entstehungsgeschichte:

Der Begriff „Gruppenpsychotherapie“ wurde in den 1940er-Jahren von Jacob Levy Moreno eingeführt, der als Vater des Psychodramas bekannt ist. Der Begriff „Group Analysis“ („Gruppenanalyse“) geht auf Trigant Burrow zurück.

Bereits 1905 arbeitete Josef H. Pratt auf einer Tuberkulosestation mit Gruppen, in den 1920er Jahren folgten u. a. Paul Schilder, Alfred Adler und August Aichhorn. Weitere Beiträge kamen von Lazell, Marsh und Wender. 

Das von Moreno entwickelte Stegreifspiel entstand 1921 als Vorform interaktiver Gruppentherapie. Parallel dazu erschien Freuds Werk über Massenpsychologie. 

Die Gruppenstärken reichten damals aus Kostengründen oft bis zu 200 Teilnehmern. Trigant Burrow veröffentlichte ab 1923 Arbeiten zu kollektiven Gruppenphänomenen.

Im Fokus standen sowohl gesellschaftliche Einflüsse auf das Individuum als auch die Versorgung vieler Patienten parallel.

Im Zweiten Weltkrieg etablierten u. a. Moreno, Samuel Slavson (New York), Wilfred Bion und S. H. Foulkes (Northfield Hospital, England) die Gruppenpsychotherapie institutionell.
 

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJP) sind Fachkräfte aus der Medizin, Psychologie und Pädagogik, die eine vertiefte Ausbildung in der Psychotherapie für junge Menschen absolviert haben. Sie diagnostizieren und behandeln psychischen Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden. Laufende Psychotherapien dürfen mit entsprechender Begründung auch über die Altersgrenze hinaus verlängert werden. Erwachsene fallen nicht in den Aufgabenbereich von KJP.

Historisch entwickelte sich der Beruf aus dem des Psychagogen, einer ursprünglich psychoanalytisch geprägten Tätigkeit, den vor allem Pädagogen mit entsprechender Weiterbildung ausübten. Begründet wurde diese Form der Psychagogik sind Anna Freud und Melanie Klein.

Wie Psychotherapeuten aus anderen Bereichen können auch KJP eine Zulassung in zugelassenen Verfahren der Psychotherapie wie Verhaltenstherapie, tiefenpsychologischer Therapie, Psychoanalyse sowie systemischer Therapie nachweisen.

Ein wesentlicher Bereich der Tätigkeit besteht in der Therapie von jungen Patient:innen mit psychischen Störungen. Auch die Mitbehandlung von Bezugspersonen ist Bestandteil der Arbeit. Ergänzend unterstützen KJP bei Familienkonflikten, juristischen Regelungen zu Sorge- oder Umgangsrecht, der außerfamiliären Unterbringung und gerichtlichen Verfahren.

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit Inkrafttreten des PsychThG im Jahr 1999 geschützt. Zur Berufsausübung ist eine staatliche Zulassung zur Heilkunde erforderlich. Aktuell ist keine separate KJP-Ausbildung mehr vorgesehen. Eine Ausbildung nach altem Recht kann noch bis 2032 abgeschlossen werden, in Härtefällen sogar bis 2035.
 

About Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger | München

Photo
Photo
Photo

https://lh3.googleusercontent.com/places/ANXAkqGr6kjWeATBXXLbRMaa6bhA6H2YTDDm15OSY1K7iAjpGWgl-oCBvZu90Gl_rD8xHgGQDu-tmFqY4_8VVLggkSRIbsRqbv4XdYY=s1600-w203

https://lh3.googleusercontent.com/places/ANXAkqHVy2UxeMnC0IfhA_Co8-BYdLDZWVuR2Y4dyml3Wb-2GOUBRwMQs0hBHqqqD2oAlQ8ggVg4weocQvScr8jokKGL1IERT2-WepI=s1600-w203

Reviews for Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger | München


Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany

A N

(5)

Our child suddenly developed severe anxiety attacks, and we, as parents, struggled to keep ourselves centered. Within just a few sessions, Mr. Ritzinger was able to ease the pressure off the situation. He always saw the bigger picture: He was able to calm us emotionally, consistently radiated optimism, and offered the right practical suggestions. At the same time, he framed the situation objectively and well, balancing the emotional and practical aspects perfectly. After each session, we felt like we had grown from the situation and learned fundamental things about our child and ourselves. After just a few months, our child was virtually symptom-free and has remained so ever since. We particularly liked the fact that Mr. Ritzinger doesn't just see such crises as a problem, but also as an opportunity for deeper reflection and thus enriching our lives in the long term. It may sound strange, but as difficult as the time was, in retrospect, we are happy about what we were able to take away from this time for our family thanks to Mr. Ritzinger's support.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany

Alex Denner

(5)

My son is slowly entering puberty, and I simply wanted to know what to expect and how to best cope psychologically if things get difficult. The online parent coaching with Mr. Ritzinger was exactly what I needed. He explains things clearly and offers many practical tips that are truly helpful. You can tell he has a lot of experience as a child and adolescent psychotherapist. I can wholeheartedly recommend the parent coaching.

https://www.google.com/maps/reviews/data=!4m8!14m7!1m6!2m5!1sCi9DQUlRQUNvZENodHljRjlvT2t0cFdrdzFPWFk0YnpOaFJXVldNamN0YVdGQ1UwRRAB!2m1!1s0x0:0x4e197c42ae4d532a!3m1!1s2@1:CAIQACodChtycF9oOktpWkw1OXY4bzNhRWVWMjctaWFCU0E%7C0cZ6AOa7Wlj%7C?hl=en-US

https://www.google.com/maps/reviews/data=!4m8!14m7!1m6!2m5!1sCi9DQUlRQUNvZENodHljRjlvT210NlQybDNSbU5KUlVac1pHVnVlVlV0VXpBd2QxRRAB!2m1!1s0x0:0x4e197c42ae4d532a!3m1!1s2@1:CAIQACodChtycF9oOmt6T2l3RmNJRUZsZGVueVUtUzAwd1E%7C0cSYSc2PGDT%7C?hl=en-US

About Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger

Driving Directions in


ADHS Kinder München Psychologe
48.131117846067, 11.63246742882
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Erziehungsberatung München
48.147881018389, 11.50047018625
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Kinderpsychologe München kurzfristig
48.120831608744, 11.614440805333
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Entwicklungsverzögerung Kinder München
48.091249420601, 11.584114511529
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Kinderpsychologe München Bogenhausen
48.154279976741, 11.585089275633
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Psychologische Hilfe Kinder München
48.189893919599, 11.5733423
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Kinderpsychologe München
48.097904929511, 11.557786341675
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Kinderpsychologe München Schwabing
48.132271918522, 11.626969062623
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Online Kinderpsychologe Deutschland
48.10310586018, 11.5868130835
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Psychotherapie Kinder München Kosten
48.166859830554, 11.542815966252
Starting Point
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Rudolf Ritzinger, Rosenstraße 7, 80331 München, Germany
Destination
Open in Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.159753781608,11.554948252537,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.18042723196,11.552023199349,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.140593911468,11.606655194233,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.115234583452,11.645409180696,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.166680580825,11.580466829749,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.105968392789,11.602077206461,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.155942334271,11.635320616229,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.121531157028,11.552184750892,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.104240176566,11.542991578057,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/place/Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger/@48.146019356539,11.609832474823,25.2z/data=!4m6!3m5!1s0x479e75dc90dbe7f1:0x4e197c42ae4d532a!8m2!3d48.136679!4d11.5733423!16s%2F
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.131117846067,11.63246742882&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=transit&query=ADHS+Kinder+M%C3%BCnchen+Psychologe
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.091249420601,11.584114511529&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=driving&query=Entwicklungsverz%C3%B6gerung+Kinder+M%C3%BCnchen
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.097904929511,11.557786341675&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=transit&query=Kinderpsychologe+M%C3%BCnchen
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.10310586018,11.5868130835&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=driving&query=Online+Kinderpsychologe+Deutschland
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.154279976741,11.585089275633&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=walking&query=Kinderpsychologe+M%C3%BCnchen+Bogenhausen
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.166859830554,11.542815966252&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=driving&query=Psychotherapie+Kinder+M%C3%BCnchen+Kosten
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.132271918522,11.626969062623&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=bicycling&query=Kinderpsychologe+M%C3%BCnchen+Schwabing
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.147881018389,11.50047018625&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=walking&query=Erziehungsberatung+M%C3%BCnchen
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.120831608744,11.614440805333&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=bicycling&query=Kinderpsychologe+M%C3%BCnchen+kurzfristig
Click below to open this location on Google Maps
Google Maps Location
https://www.google.com/maps/dir/?api=1&origin=48.189893919599,11.5733423&destination=Kinder-+und+Jugendlichenpsychotherapeut+Rudolf+Ritzinger%2C+Rosenstra%C3%9Fe+7%2C+80331+M%C3%BCnchen%2C+Germany&destination_place_id=ChIJ8efbkNx1nkcRKlNNrkJ8GU4&travelmode=walking&query=Psychologische+Hilfe+Kinder+M%C3%BCnchen
Click below to open this location on Google Maps